2. Platz bei den „Sternen des Sports“ 2011




Am 18. November 2011 war es soweit.  Im Stadtschloss Lichtenfels wurden die Gewinner der bronzenen „Sterne des Sports“ bekannt gegeben.  Die "Sterne des Sports" sind ein Wettbewerb des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und der Volksbanken Raiffeisenbanken in Deutschland. Sie sind eine Auszeichnung, die an Sportvereine für ihr soziales Engagement vergeben wird. Der Wettbewerb verläuft in drei Stufen: Die bronzene Stufe auf regionaler Ebene, die silberne Stufe auf Landesebene und die goldene Stufe auf Bundesebene.  In diesem Jahr wurde der Wettbewerb zum 2. Mal von den Raiffeisenbanken Lichtenfels, Staffelstein und Obermain ausgeschrieben.


Die Sparte Ju-Jutsu ging mit Ihrer Arbeit im Bereich „Gewaltprävention“ ins Rennen und erreichte den 2. Platz und damit den kleinen „Stern des Sports“ in Bronze sowie ein Preisgeld in Höhe von 500,- EUR.


In der nun folgenden Vereinsvorstellung  beschrieb der frühere Spartenleiter, Horst Hellmuth, die Entstehungsgeschichte der Sparte.  Ebenfalls erklärte er den anwesenden Gästen, was sie sich unter Ju-Jutsu vorstellen können.


Im Anschluss klärte Heike Bittner, Kinder- und Gewaltpräventionstrainerin, die Anwesenden über das Kurskonzept „Nicht mit mir“ auf. „Wenn man bedenkt dass pro Jahr ca. 15.000 sexuelle Übergriffe auf Kinder und Jugendliche von der Polizei aufgenommen werden, das sind 41 Fälle pro Jahr, wobei die Dunkelziffer um das 10-20 fache höher liegt, sieht man die unbedingte Notwendigkeit unserer Arbeit.“ berichtete die Kampsportlerin den Anwesenden.


Nun zeigte Trainer und Spartenleiter Alfred Busse anhand von praktischen Beispielen, was Kinder in den angebotenen Kursen lernen.  Die Gäste waren sehr überrascht als sie von Anna Wittmann und Sascha Wolf in einer fingierten Notsituation angesprochen wurden: „Kommen Sie bitte mit und helfen Sie… Dort hinten wird jemand verprügelt.“ Glücklicherweise zeigten die Angesprochenen Zivilcourage und gingen mit den Kindern auf die Bühne um den mittlerweile am Boden liegenden Spartenleiter zu „retten“.


Als nächstes zeigten Anna Wittmann und Frank Wiesmann anhand von 2 kurzen Beispielen das richtige Verhalten von Kindern gegenüber Fremden.  In diesem Zusammenhang wurde auch die „Tigerkralle“ (Handballenstoß) demonstriert, die im Ernstfall einem Kind sehr hilfreich werden kann. Im nun folgenden  „Bruchtest“ brachen Anna und Sascha, sehr zum Erstaunen der Anwesenden, jeweils ein 2 cm dickes Holzbrett mit eben diesem Handballenstoß. 

 

Auch der Bereich „Frauenselbstverteidigung“ kam nicht zu kurz.  Professionell zeigten Heike Bittner und ihr „Opfer“ Marc Ammon ein paar Möglichkeiten auf sich gegen die gewalttätige Männerwelt zu verteidigen.  Natürlich durfte auch die mittlerweile schon berühmte „bärtige Frieda“ nicht fehlen, die den „Handtaschendieb“  Marc Ammon überführte. 


Abschluss und Höhepunkt der Vorstellung war diesmal unser „Opa  Fred“, der beeindruckend zeigte, dass sich auch Senioren effektiv wehren können.  Mit den Worten: „Die Opas sind auch nicht mehr das was sie mal waren…“ schlich sich Täter Stefan davon. 

Besonderer Dank gilt unserem Bürgermeister, Herbert Schneider, der uns an diesem Abend durch seine Anwesenheit unterstützte.  Ebenfalls möchten wir uns bei unserem Hauptverein für deren Unterstützung bedanken.  Weiterer Dank gilt Herrn Frank Eisenbeiß und dem Schützenhort Stockheim sowie Herrn Harun Veysel Elkol, Doppelweltmeister und 1. Vorsitzender des Shotokan Karate Rennsteig I e.V. die uns ihre Örtlichkeiten für unsere Kurse zur Verfügung stellen.  Ohne diese Unterstützung wäre es uns nicht möglich, unsere Arbeit in dem aktuellen Maße auszuführen.